Die Angst in der TCM

Das könnte Dich auch interessieren...

2 Antworten

  1. Sandra sagt:

    Wie die Chinesen nur auf die Idee kommen, solche Theorien zu formulieren. Mich wuerden echt die erkenntnistheoretischen Grundlagen interessieren. Andererseits: Hauptsache, es funktioniert!

  2. Karin sagt:

    Tja, die Chinesische Medizin ist reine Erfahrung und Beobachtung. Die westliche wissenschaftliche Vorgangsweise ist es, komplexe Systeme auf einzelne, isolierte Zusammenhänge zu reduzieren, deren Untersuchung dann exakte Ergebnisse liefern. Dann kennt man halt den Zusammenhang zwischen dem Konsum von Kaffee und der Ausschüttung von Insulin… aber meist versteht man dennoch nicht, wie das System in seiner Komplexität funktioniert. Für die Chinesen machte es von Anfang an nur Sinn, das Ganze im Auge zu behalten. Und wer das Ganze im Auge behält, der kann keine exakten, messbaren Daten mehr sammeln, nur mehr ungefähre Zusammenhänge, Tendenzen und Regelmechanismen erkennen. Dieses Ungefähre muss man aushalten, wenn man sich mit TCM auseinandersetzt. Es gibt nur Zusammenhänge, keine Daten. Die Chinesen sagen: wenn ein Erklärungsmodell nicht funktioniert um ein Phänomen zu erklären, dann nimm einfach ein anderes! Die Erklärungsmodelle haben keinen absoluten Anspruch auf einen Wahrheitsgehalt. Sie sind nur dann und in dem Ausmaß wahr, wie sie die Wirklichkeit erklären können.
    Vielleicht geht es in der westlichen Wissenschaft letztendlich auch nicht viel anders zu…

    Liebe Grüße
    Karin

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.